Plaza Accord und die Möglichkeit einer "Neubewertung" globaler Vermögenswerte im Jahr 2026
Die kürzliche Erwähnung des japanischen Yen (JPY) durch die US-Notenbank und das Finanzministerium lässt Investoren an das Plaza-Abkommen von 1985 denken – einen Wendepunkt in der Geldpolitik, der das Gleichgewicht der globalen Vermögenswerte veränderte.
Damals schwächten die USA zusammen mit ihren G5-Partnern aktiv den USD, um das Handelsbilanzgleichgewicht wiederherzustellen. Das Ergebnis war nicht nur ein Rückgang des USD um fast 50 % und ein starker Anstieg des japanischen Yen, sondern auch ein langanhaltender Preisanstieg bei Gold, Rohstoffen und Immobilien – was den Wandel der „Wertmaßstäbe“ widerspiegelt, und nicht nur auf eine Verbesserung der wirtschaftlichen Grundlagen zurückzuführen ist.
Im Jahr 2026 treten einige Bedingungen mit „historischem Reim“ auf: Die USA haben weiterhin große Handelsdefizite, der USD behält die Stärke, die den Export belastet, während Japan mit den Folgen eines schwachen Yen konfrontiert ist. Das Signal der USA, den USD/JPY genau zu beobachten, wird daher vom Markt eher als politisches Signal denn als rein technische Äußerung angesehen.
Für die Länder könnte das Szenario eines schwachen USD – steigenden JPY zu Importinflation führen, die Kosten für Yen-Darlehen beeinflussen und gleichzeitig die Kaufkraft von japanischem Kapital auf dem Inlandsmarkt erhöhen.
Der entscheidende Punkt: Geldpolitik beseitigt nicht den Wert, sondern verteilt den Reichtum neu. Investoren müssen sich auf das Risikomanagement von Währungen konzentrieren und angemessen in reale Vermögenswerte umschichten, während sich der Zyklus der globalen Politik möglicherweise in eine neue Phase bewegt. $BTC ist ein sehr wertvolles, begrenztes Vermögen, das es wert ist, gehortet zu werden