📅 27. Januar

Eine der größten und angesehensten Banken der Welt, Standard Chartered, warnt, dass in Dollar denominierten Stablecoins nicht nur wachsen: Sie beginnen, das Herz des Bankensystems – Einlagen – auszutrocknen.

📖Die Analyse stammt aus einer größeren Prognose: Standard Chartered schätzt, dass der globale Stablecoin-Markt bis zum Ende des Jahrzehnts 2 Billionen Dollar erreichen könnte. Von diesem Gesamtbetrag würden etwa ein Drittel direkt aus Einlagen stammen, die derzeit in traditionellen Banken gehalten werden.

Die Bank stellt fest, dass diese Migration nicht einheitlich ist, aber unvermeidlich, da Zahlungen, Überweisungen und andere Kernfunktionen des Finanzsystems auf blockchain-basierte Infrastrukturen verlagert werden.

In diesem Zusammenhang hat die regulatorische Unsicherheit in Washington hinsichtlich des Clarity Act zu einem direkten Konflikt zwischen großen Banken und Krypto-Unternehmen wie Coinbase geführt, die zunächst ihre Unterstützung für das Projekt zurückgezogen haben, da sie der Meinung waren, dass dies die Anreize zur Ausgabe und zum Halten von Stablecoins beeinträchtigt.

Diese Warnung ist nicht abstrakt. Standard Chartered hat analysiert, welche Arten von Banken am anfälligsten wären, und festgestellt, dass diejenigen, deren Einkommen stark vom Nettozinsmargen abhängt – das heißt, der Verwendung von Einlagen zur Kreditvergabe – den größten Druck ausgesetzt wären, wenn Kunden beginnen, ihr Geld in digitale Versionen des Dollars zu bewegen.

Thema Meinung:

Wenn dies in großem Maßstab geschieht, wird das traditionelle Einlagenmodell irrelevant. Und wenn eine Bank Einlagen verliert, verliert sie ihre Fähigkeit, Kredite, Zinsen und operationale Stabilität zu generieren.

💬 Würden Sie Ihr Geld von der Bank auf einen Dollar-Stablecoin transferieren, wenn dieser genauso sicher wäre?

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