Gold steigt nicht nur — es wertet sich in Echtzeit neu.
$XAU durch die Zone von $5.100–$5.300 zu reißen, war kein schrittweiser Ausbruch, es war ein Schock. Über 20 % in weniger als einem Monat, vierstellige Gewinne pro Unze und wiederholte Rekordhöhen innerhalb weniger Tage. Historisch gesehen verhält sich Gold nur so, wenn das Vertrauen in das System zu bröckeln beginnt — die letzte vergleichbare Kerze tauchte 1980 auf.
Die Treiber sind eng miteinander verbunden. Geopolitischer Stress ist nicht mehr isoliert; Handelsbedrohungen, politischer Druck und globale Unsicherheit stapeln sich übereinander. Gleichzeitig erodiert ein schwächerer Dollar und unklare Richtungen der Fed das Vertrauen in die Stabilität von Fiat-Währungen. Wenn das passiert, rotiert das Kapital nicht — es läuft.
Technisch gesehen ist dies kein normaler Bullenmarkt. Alte Widerstände sind weit unten gelassen worden, Rückgänge werden sofort absorbiert, und die Preisbewegung ist vertikal, ein klassisches Zeichen für frühe Rohstoff-Superzyklen. Aggressive Käufe der Zentralbank und steigende ETF-Zuflüsse machen es der Versorgung einfach unmöglich, Schritt zu halten.
Wenn Gold — der Anker des Marktes — sich so bewegt, jagt es keine Renditen. Es signalisiert Risiko. Mit $5.500–$6.000 jetzt im Fokus, sieht dieser Schritt weniger wie ein Hoch und mehr wie das Eröffnungskapitel eines größeren globalen Reset aus.