Am 30. Januar hob der CEO von Euronext, Stephane Boujnah, die wachsenden Bedenken der Investoren hinsichtlich der Vereinigten Staaten hervor, was zu einer Verschiebung der Kapitalzuweisung in andere Regionen führte. Laut Jin10 wies Boujnah darauf hin, dass der Entscheidungsprozess in den USA als äußerst volatil wahrgenommen wird, mit erheblichen Unsicherheiten in Bezug auf Zölle, Inflation und die Fairness der Geschäftsbeziehungen. Diese Wahrnehmung hat dazu geführt, dass Investoren die USA als herausforderndes Umfeld betrachten.

Boujnahs Beobachtungen werden von anderen Führungskräften im europäischen Finanzdienstleistungssektor widergespiegelt, die einen zunehmenden Trend von Investoren feststellen, die alternative Investitionsziele suchen. Trotz dieser Bedenken sind sich die meisten einig, dass die USA weiterhin ein wesentlicher Bestandteil eines globalen Investitionsportfolios bleiben.

Im Interview äußerte Boujnah auch Optimismus hinsichtlich der Aussichten des Jahres und erwartet mehrere Börsengänge (IPOs) von europäischen Verteidigungs- und Luftfahrtunternehmen.