Silber "epische" Absturz: Peter Brandt warnt, dass Bergbauunternehmen Hedging zu einem Ungleichgewicht von Angebot und Nachfrage führen könnte

Am 30. Januar erlebte der Silberpreis einen "epischen" Rückgang, mit einem Tagesverlust von 14,16 %, was den größten täglichen Rückgang seit Jahren darstellt und nur hinter dem "Silber-Donnerstag"-Ereignis von 1980 (an dem Tag über 50 % Verlust) liegt.

Der bekannte Chartanalyst Peter Brandt hat gestern bereits auf die Risiken von Silber hingewiesen und heute erneut gewarnt: Diese Woche betrug das Handelsvolumen von Comex-Silber 4,3 Milliarden Unzen, was der globalen Produktionsmenge von 5,2 Jahren entspricht. Dies ist nicht durch echte Nachfrage getrieben, sondern das Ergebnis eines großflächigen Hedgings von Bergbauunternehmen.

Brandt stellte fest, dass, wenn die Silberpreise schnell steigen, Bergbauunternehmen zur Sicherung von Gewinnen auf dem Terminmarkt Hedging betreiben, was gleichbedeutend ist mit der Einspeisung großer Mengen von "virtueller Versorgung" in den Markt. Diese strukturelle Maßnahme kehrt schnell das Gleichgewicht von Angebot und Nachfrage um und führt dazu, dass die Preise von hohen Niveaus abstürzen. Der aktuelle Rückgang bestätigt diesen Mechanismus: Frühere Leerverkäufe drückten die Preise nach oben, gefolgt von einem Zustrom von Hedging-Positionen, die einen abrupten Rückgang auslösten.

Dieses Ereignis hebt die Eigenschaften des Derivatemarktes hervor, die den Spotmarkt dominieren, was dem Markt für Krypto-Assets stark ähnelt. Händler sollten sich strukturellen Faktoren bewusst sein und nicht nur den Emotionen nachjagen.

Kurzfristig könnte Silber weiterhin unter Druck stehen, langfristig hängt es jedoch von der tatsächlichen Angebot und Nachfrage sowie dem makroökonomischen Umfeld ab.

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