Die Märkte für Edelmetalle erlebten einen heftigen Rückgang, der eine rekordverdächtige Rallye unterbrach. Der Treiber des Rückgangs war die Stärkung des Dollars im Hinblick auf Berichte, dass die Regierung von Donald Trump plant, Kevin Warsh für den Vorsitz der Fed zu nominieren, berichtet Bloomberg.


Gold fiel um 6% auf 5.000 $ pro Unze, Silber verlor 15% (fiel auf 97 $). Platin fiel ebenfalls um mehr als 10%. Der Dollarindex stieg in diesem Zusammenhang um 0,5%, was die Metalle für Inhaber anderer Währungen teurer machte.

Kevin Warsh hat den Ruf eines „Inflationhawks“, hat sich jedoch in den letzten Monaten der Position des Präsidenten angenähert und sich öffentlich für Zinssenkungen ausgesprochen.

Analysten stellen fest, dass der Markt extrem überhitzt war und einfach auf einen Grund zur Gewinnrealisierung wartete.

Der Relative Stärkeindex von Gold hat kürzlich 90 erreicht – den höchsten Wert seit Jahrzehnten, was auf eine kritische Überkauftheit hinwies.

„Diese Bewegung bestätigt die Regel: schneller Anstieg — schneller Rückgang“, kommentierte Christopher Wong, Stratege bei OCBC.

Trotz des Zusammenbruchs am Freitag bleibt der Januar ein phänomenaler Monat für Edelmetalle, angeheizt durch geopolitische Spannungen. Seit Jahresbeginn ist Gold um etwa 17 % gestiegen, während Silber um 43 % zulegte.

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