Am 30. Januar äußerte die demokratische Senatorin aus Massachusetts, Elizabeth Warren, starke Bedenken gegenüber Trumps Nominierung von Kevin Waugh zum Vorsitzenden der Federal Reserve.
Als führende Demokratin im Bankenausschuss des Senats ist Warren direkt für den ersten Schritt im Bestätigungsverfahren von Waugh verantwortlich.
In einer Erklärung wies sie darauf hin, dass Trump öffentlich erklärt hat, „dass niemand, der mit ihm nicht übereinstimmt, Vorsitzender der Federal Reserve werden kann“, und dass Waugh offensichtlich den „Loyalitätstest“ bestanden hat.
Warren kritisierte Waugh dafür, dass er nach der Finanzkrise von 2008 „mehr daran interessiert war, Wall Street zu helfen, als Millionen von arbeitslosen Amerikanern“, und stellte in Frage, ob er die Federal Reserve unabhängig von Eingriffen des Weißen Hauses führen könne.
Sie forderte die republikanischen Abgeordneten auf, den Nominierungsprozess auszusetzen, bis Trump seine „politische Hexenjagd“ gegen den amtierenden Vorsitzenden Powell und die Direktorin Lisa Cook beendet und das Justizministerium die entsprechenden Ermittlungen abgeschlossen hat.
Dieser Schritt markiert den offiziellen Beginn des Bestätigungsprozesses für Waugh.
Warrens harte Stellungnahme hebt nicht nur die hohe Wachsamkeit der Demokraten gegenüber der Unabhängigkeit der Federal Reserve hervor, sondern bringt auch Trumps Personalpolitik der „Loyalität zuerst“ ins Rampenlicht.
Die Märkte beobachten, dass, falls die Nominierung in einen langwierigen Kampf gerät, dies die Unsicherheit der Geldpolitik weiter verstärken und potenzielle Störungen für risikobehaftete Vermögenswerte, einschließlich des Kryptomarktes, darstellen könnte.