In der frühen Morgenstunden erlebten BTC, ETH und der gesamte Kryptomarkt einen dramatischen Rückgang, BTC fiel unter 78000, ETH fiel unter 2300.

Als der Preis auf 78700 fiel, schwankte die Marktstimmung. Obwohl einige weiterhin optimistisch bis 250000 Dollar bleiben, fragen sich immer mehr: Wie lange wird die Korrektur dauern? Wo genau ist der Boden?

Anstatt in den Charts nach Unterstützung zu suchen oder kurzfristige Punkte zu erraten, sollte man zum Wesentlichen zurückkehren – die Bildung eines echten Bodens hängt niemals vom Preis selbst ab, sondern wird durch zwei Kernbedingungen bestimmt.

Erstens, das Ende der Liquiditätsverengung.

Solange die globale Geldpolitik weiterhin 'den Wasserhahn zudreht', wird es für riskante Anlagen schwierig sein, eine Sicherheitsmarge zu finden. Nur wenn der Zinserhöhungszyklus sich dem Ende nähert oder sogar Diskussionen über eine Wende aufkommen, kann der Markt wirklich Atem holen. Bis dahin, egal wie groß die Narrative sind, werden makroökonomische Drucke schichtweise weitergegeben und jeden Versuch einer Erholung unterdrücken.

Zweitens, der Hebel wurde vollständig bereinigt.

Die Essenz eines Bärenmarktes ist nicht der Preisverfall, sondern das vollständige Abräumen der Margin-Konten. Nur wenn die auf Kredite angewiesenen Spekulanten vollständig aus dem Markt sind, kann sich dieser von dem schweren Verkaufsdruck befreien. Sollte der Markt dann noch mit Plattformrisiken oder politischen Schocks konfrontiert werden, muss man warten, bis die Panik vollständig abklingt.

Neben den oben genannten Bedingungen ist der Boden oft mit einem typischen Signal verbunden - extreme Langeweile.

Der echte Bodenbereich ist oft dramafrei: Die Preise fallen nicht mehr stark, aber niemand ist bereit, nachzukaufen. Die Aktivität on-chain nimmt ab, die Diskussionen in der Community kühlen ab, und das Handelsvolumen schrumpft weiter. Dieser Zustand entsteht, weil die dringend liquidierenden Verkäufer bereits verkauft haben, übrig bleiben nur Langfristinvestoren und diejenigen, die nicht mehr auf den Markt achten. Wenn aggressive Gelder abgezogen werden, tritt der Markt in eine „ignorierte“ Balance ein - die Pessimisten sind bereits weg, die Optimisten haben kein Kapital mehr, und der Markt wird allmählich ruhig. Diese Stille ähnelt oft mehr einem Boden als ein starker Rückgang.

Der Schlüssel zur Einleitung einer neuen Marktphase liegt immer in den zusätzlichen Mitteln. Wenn externe Gelder ihre Meinung ändern und mit Bargeld in den Markt eintreten, wird der Kaufdruck steigen. In einem Markt, der bereits sehr leicht ist, kann der Zufluss marginaler Gelder den Trend in Bewegung setzen.

Die Geschichte wiederholt sich oft. Liquiditätskrisen drücken die Preise häufig unter die Kosten der Miner, und die Panik erreicht ihren Höhepunkt. Aber der Tiefpunkt wird oft in Form eines „Spike“ sofort erreicht, was extrem schwierig zu erfassen ist. Anstatt auf absolut niedrige Preise zu bestehen, ist es besser, auf die Bestätigung der Trendwende, die Stabilisierung der Fundamentaldaten und die schrittweise Wiederherstellung der Marktstimmung zu warten.

Der echte Werttiefpunkt tritt oft genau dann auf, wenn das Interesse der Menschen bereits verloren gegangen ist, darüber zu diskutieren. Wie Ende 2018, als die Miner begannen, ihre Geräte zu Tiefstpreisen zu verkaufen und behaupteten, die Branche werde „null“ erreichen, hatte der Markt in Wirklichkeit bereits still und heimlich den Boden gebildet. Das Schwierigste ist nicht, den Preis zu beurteilen, sondern in extremer Pessimismus wachsam zu bleiben.

Der Boden ist nicht der Moment des glänzenden Aufblitzens, sondern das Erwachen nach einer langen Stille. Wenn der Markt nicht mehr im Rampenlicht steht, könnte die echte Wende bereits im Verborgenen keimen.

$BTC $ETH #特币ETF净流入流出 #美国PPI数据高于预期

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