Nur wenige Tage vor der Amtseinführung von Donald Trump im letzten Jahr wurde ein wenig beachteter Vertrag abgeschlossen – einer, der jetzt viel bedeutender erscheint, als er zunächst schien.
Neu aufgetauchte Dokumente zeigen, dass Personen, die mit einer königlichen Familie aus Abu Dhabi verbunden sind, sich einigten, einen 49%igen Anteil am von der Trump-Familie unterstützten Krypto-Projekt World Liberty Financial zu erwerben, in einem Deal im Wert von 500 Millionen Dollar. Der Vertrag wurde nur vier Tage vor der Amtseinführung unterzeichnet, abseits der öffentlichen Aufmerksamkeit und ohne sofortige Offenlegung.
Unter den Bedingungen des Deals wurde die Hälfte des Kaufpreises im Voraus gezahlt, was ungefähr 187 Millionen Dollar direkt an mit der Trump-Familie verbundene Stellen überwies. Eric Trump unterzeichnete den Vertrag im Namen der Familie.
Die finanzielle Struktur ging weiter.
Aufzeichnungen zeigen, dass mindestens 31 Millionen Dollar aus der Transaktion für Unternehmen bestimmt waren, die mit der Familie von Steve Witkoff, einem Mitbegründer von World Liberty Financial, verbunden sind. Nur wenige Wochen zuvor war Witkoff zum US-Botschafter im Nahen Osten ernannt worden, was ihn in eine Rolle brachte, die Diplomatie und regionale Geschäftsinteressen überbrückte.
Die Investition geht auf Scheich Tahnoon bin Zayed Al Nahyan zurück, eine der mächtigsten Persönlichkeiten der Vereinigten Arabischen Emirate. Tahnoon ist der Bruder des Präsidenten der VAE und fungiert als nationaler Sicherheitsberater des Landes. Er kontrolliert auch ein umfangreiches finanzielles Netzwerk, dessen Wert auf über 1,3 Billionen Dollar geschätzt wird und das Bereiche wie Energie, künstliche Intelligenz, Überwachungssysteme und globale Infrastruktur umfasst.
Dieser Hintergrund ist entscheidend.
Tahnoon hat aktiv Druck auf Washington ausgeübt, um die Beschränkungen für den Zugang zu fortschrittlichen US-KI-Chips zu lockern – Technologien, die aufgrund nationaler Sicherheitsimplikationen streng bewacht werden. Sein Einfluss und seine strategischen Ziele platzieren ihn genau an der Schnittstelle von Geld, Technologie und Geopolitik, wo politische Entscheidungen globale Konsequenzen haben können.
Im diesem Kontext betrachtet, erscheint die Investition von World Liberty Financial weniger wie eine standardmäßige Krypto-Transaktion und mehr wie der Beginn einer strategischen Ausrichtung. Eine massive Beteiligung an einem Trump-affiliierten Unternehmen, die kurz vor einem Präsidentschaftsübergang abgeschlossen wurde, verknüpft finanzielle Anreize mit potenziellem politischen Einfluss – zu einer Zeit, in der die Kontrolle über fortschrittliche KI-Hardware eines der sensibelsten Themen in der US-Außenpolitik ist.
Es gibt keine direkten Beweise für ein ausdrückliches quid pro quo.
Dennoch sind das Timing, die beteiligten Personen und die Konvergenz der Interessen schwer zu übersehen. Was auf den ersten Blick wie eine Krypto-Investition aussieht, könnte stattdessen als Verbindung zwischen Golfkapital, amerikanischem politischen Einfluss und dem eskalierenden globalen Wettbewerb um künstliche Intelligenz fungieren.
Für sich genommen könnte der Deal in den Hintergrund hochpreisiger Finanztransaktionen treten.
Im Kontext betrachtet, liest es sich jedoch wie ein Eröffnungszug in einer viel größeren Strategie – einer, in der Krypto, KI und Geopolitik zunehmend miteinander verwoben sind.

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