#USIranStandoff — Marktperspektive

Der US-Iran-Konflikt steht wieder im Fokus, und die Märkte schenken ihm Beachtung — nicht weil Krieg unmittelbar bevorsteht, sondern weil Risiken neu bewertet werden.

Diese Spannung liegt in der Nähe der Straße von Hormuz, einem wichtigen globalen Ölpipeline-Knotenpunkt. Selbst eine geringe Eskalation oder starke Rhetorik können die Ölvolatilität erhöhen und sich auf Inflationserwartungen, Aktien und sichere Anlagen wie Gold auswirken.

Historisch gesehen reagieren die Märkte, bevor sich Ereignisse entfalten. Energie wird nachgefragt, risikobehaftete Vermögenswerte werden vorsichtig, und die Volatilität steigt — alles getrieben von Unsicherheit, nicht von Ergebnissen.

Es geht nicht um Schlagzeilen.

Es geht um Positionierung, Hebelwirkung und fragiles Sentiment.

Wenn die Geopolitik sich erhitzt, warten die Märkte nicht auf Bestätigung — sie bewegen sich basierend auf Wahrscheinlichkeiten.