Die deutsche Industrie begann das Jahr positiv, wie aus Daten hervorgeht, die am 2. Februar veröffentlicht wurden. Laut Jin10 stieg der endgültige Einkaufsmanagerindex (PMI) für Januar von 47,0 im Dezember auf 49,1, was leicht über der vorläufigen Schätzung von 48,7 liegt und ein Drei-Monats-Hoch markiert. Allerdings liegt er weiterhin unter der 50er-Schwelle, die Wachstum von Kontraktion trennt. Diese Verbesserung wurde durch einen leichten Anstieg neuer Aufträge vorangetrieben, was den ersten Anstieg in drei Monaten markiert, obwohl die Beschäftigungsniveaus weiterhin erheblich zurückgingen. Dieser Rückgang spiegelt die laufende Unternehmensrestrukturierung und unbesetzte Stellen wider.

Cyrus de la Rubia, Chefökonom der Hamburg Commercial Bank, kommentierte: "Es scheint, dass eine Erholung begonnen haben könnte. Die Produktion hat sich schnell von dem Rückgang im Dezember erholt, und der Optimismus über die zukünftige Produktion hat sich von einem bereits hohen Niveau erhöht, wobei auch die neuen Aufträge einen leichten Anstieg verzeichneten." Bezüglich der Reduzierung der Beschäftigung stellte er fest, dass Unternehmen, die ihre Produktionsprozesse optimiert haben, gut positioniert sein könnten, wenn die Nachfrage in diesem Jahr anzieht. Die Hersteller bleiben optimistisch für das kommende Jahr, wobei der Erwartungsindex ein Sieben-Monats-Hoch erreicht hat.