Der dramatische Rückgang der Edelmetalle am Freitag hat mehrere Ursachen, aber der von Waller skizzierte Fahrplan für "Bilanzverkürzung + Zinssenkung" hat zweifellos eine Zeitbombe für die globalen Märkte gelegt.
Der logische Kern besteht darin, die Produktivität durch KI zu steigern, um die Inflation zu dämpfen, was den radikalen Bilanzverkürzungsprozess ebnet - durch das Auslaufen von Anleihen ohne Wiederanlage, wodurch direkt mehrere Billionen Dollar Liquidität aus dem Markt abgezogen werden. Anschließend wird durch Zinssenkungen der wirtschaftlichen Belastung entgegengewirkt, was auf den ersten Blick clever aussieht.
Doch das tödliche Risiko liegt genau hier. Eine drastische Bilanzverkürzung könnte die realen Zinssätze direkt in die Höhe treiben und einen Verkauf von US-Staatsanleihen auslösen; gleichzeitig würde eine Zinssenkung den Dollar belasten. Diese Kombination könnte leicht zu einer synchronen Abwärtsbewegung von US-Aktien, US-Anleihen und dem Dollar führen und die derzeit hoch schwebende Vermögensblase zum Platzen bringen.
Powell’s frühere Vorsicht rührte gerade von der Sorge um die fragile Balance des amerikanischen Finanzsystems. Wallers radikaler Plan könnte diese Balance gefährden und sogar die Politik zwingen, einen Kurswechsel vorzunehmen, was das Marktvertrauen stark schädigen könnte.
Wird dieser potenzielle perfekte Sturm zum schwarzen Schwan, der das bestehende Gefüge umwirft? Angesichts der möglicherweise bevorstehenden heftigen Turbulenzen, wie sollten kluge Anleger sich im Voraus positionieren? Teilen Sie Ihre Einsichten gerne im Kommentarbereich.