Der Epstein-Fall entwickelt sich Anfang 2026 weiter und trifft den Kryptowährungsbereich über zwei Pfade: Erstens beeinflusst die Boykottaktion von Morgan Stanley aufgrund der Verbindungen zu Epstein direkt die Marktstimmung, zweitens wird Sun Yuchen, eine bekannte Figur in der Kryptowährungswelt, von seiner Ex-Freundin als 'Epstein der Kryptowelt' beschuldigt, die Fälle direkt mit den grauen Operationen der Kryptowährung zu verknüpfen.
1. Morgan Stanleys Boykottbewegung: Die Kettenreaktion auf dem Kryptowährungsmarkt.
Im November 2025 wurde die historische Verbindung von Morgan Stanley zu Epstein neu bewertet, was zu einem starken Boykott in der Kryptowährungs-Community führte. Ein Analysebericht des Finanzausschusses des Senats behauptet, Morgan Stanley habe Epstein gedeckt, obwohl ein Banksprecher betont, dass bereits 2013 ein Bericht über verdächtige Aktivitäten eingereicht wurde. Dennoch starteten Kryptowährungsbefürworter die Aktion 'Verkauf von Morgan Stanley-Aktien, Kauf von MSTR (und Bitcoin)'. Schätzungen von Morgan Stanley zufolge könnte der Kapitalabfluss 2,8 Milliarden US-Dollar betragen, und wenn andere Dienstleister folgen, könnte diese Zahl bis zu 8,8 Milliarden US-Dollar erreichen.
Kernwirkung: Diese Boykottbewegung hebt die Null-Toleranz-Haltung der Kryptowährungs-Community gegenüber den moralischen Risiken traditioneller Finanzinstitute hervor. Kryptowährungsbefürworter wie Max Keiser betrachten dies als den besten Beweis für das 'Nichtvertrauen'-Wertversprechen von Bitcoin. Morgan Stanley verkaufte 25% seines MSTR-Engagements kurz vor der Ankündigung von MSCI, dass Bitcoin-Unternehmen nicht in die Hauptindizes aufgenommen werden dürfen, was das Misstrauen der Kryptowährungs-Community gegenüber der Marktmanipulation durch traditionelle Finanzinstitute weiter verstärkte.
2. Sun Yuchen wird als 'Epstein der Kryptowährungswelt' bezeichnet: Persönlicher Skandal entfacht Vertrauenskrise in der Branche.
Am 2. Februar 2026 beschuldigte die als Sun Yuchens Ex-Freundin auftretende chinesische Prominente Zeng Ying öffentlich, den Epstein-Fall direkt mit dem Kryptowährungsmarkt zu verbinden. Zeng Ying (selbsternannte Absolventin der Finanzabteilung der Waseda-Universität, 2019 Forbes 30 unter 30 Elite) beschuldigte Sun Yuchen:
- Nutzung der Identitätsinformationen von Mitarbeitern in Peking zur Eröffnung eines Kontos an der Binance-Börse, Manipulation der Marktkapitalisierung von TRX.
Künstliche Erhöhung des TRX-Preises zur illegalen Gewinnung von enormen Geldern.
Verlobt, aber öffentlich mit Gu Ailing prahlen, ist 'grausam und herzlos'.
Sie erwähnte insbesondere, dass sie über 'Epstein-Akten' im Kryptowährungsbereich verfügt und bereit ist, mit der SEC der USA zu kooperieren. Diese Anschuldigung entspricht den Betrugsanschuldigungen der SEC gegen Sun Yuchen und sein Unternehmen im Jahr 2023 und verwandelt persönliche emotionale Konflikte in ein systemisches Risikoereignis in der Branche.
Marktreaktion: Obwohl Sun Yuchen nur 'Ignoriert die Panik, kauft weiter ein und haltet' antwortete, hat das Ereignis bereits zu Preisschwankungen bei TRX geführt. Die Kryptowährungs-Community befürchtet, dass dies der Auslöser für verstärkte regulatorische Maßnahmen gegen Marktmanipulation im Kryptowährungsmarkt werden könnte, insbesondere in einer sensiblen Zeit, in der der Epstein-Fall hohe Aufmerksamkeit auf die Netzwerke der Mächtigen lenkt.
3. Tiefe Auswirkungen: Der 'Epstein-Effekt' im Kryptowährungsbereich.
1. Regulierungdruck steigt: Die durch den Epstein-Fall aufgedeckten Probleme des Netzwerks der Mächtigen könnten die Regulierungsbehörden dazu bringen, die 'Black Box'-Operationen im Kryptowährungsbereich stärker zu überprüfen. Der Vorfall um Sun Yuchen bietet genau die Gelegenheit für regulatorisches Eingreifen.
2. Vertrauenskrise breitet sich aus: Die aufgedeckten moralischen Risiken von Morgan Stanley bis Sun Yuchen schwächen das Vertrauen der Öffentlichkeit in das gesamte Finanzsystem. Dies könnte dazu führen, dass mehr Kapital in als 'transparenter' wahrgenommene dezentralisierte Finanz (DeFi)-Projekte fließt.
3. Beschleunigung der Selbstreinigung der Branche: Der Sturm der öffentlichen Meinung, der durch den Epstein-Fall ausgelöst wurde, könnte die Kryptowährungsbranche zwingen, Projekte, die auf intransparenten Operationen und Beziehungsnetzwerken basieren, schneller abzulehnen und die Branche in eine konformere und transparentere Richtung zu entwickeln.
Kernschlussfolgerung: Der Epstein-Fall hat weitreichende Auswirkungen auf den Kryptowährungsbereich, die über einzelne Ereignisse hinausgehen. Er löst eine tiefgreifende Reflexion über Finanzethik und Machtstrukturen aus. Diese Kontroversen könnten als Katalysator für den Übergang der Kryptowährungsbranche von 'wilder Entwicklung' zu 'regulierter Entwicklung' fungieren, aber die kurzfristigen Schmerzen könnten auch zu heftigen Marktschwankungen führen.
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