Ein CARF (Crypto Asset Reporting Framework) tritt 2026 in Kraft und bringt bedeutende Veränderungen für Einzelhandelsinvestoren in Kryptowährungen mit sich. Hier sind die wichtigsten Punkte:
- *Ende der Pseudonymität*: Das CARF verlangt von den Anbietern von digitalen Vermögensdienstleistungen, detaillierte Daten über ihre Nutzer zu sammeln und zu teilen, was die Transaktionen transparenter macht.
- *Zunahme der administrativen Belastung*: Die KYC-Prozesse (Know Your Customer) werden strenger, und die Plattformen werden die Identität des Nutzers, den steuerlichen Wohnsitz und die Steuernummer anfordern.
- *Auswirkungen auf die Selbstverwahrung*: Es gibt Druck, dass auch Transaktionen in nicht verwahrten Wallets registriert werden, was die Privatsphäre der Nutzer beeinträchtigen kann.
- *Privatsphäre vs. Compliance*: Das CARF wird als Eingriff in die Privatsphäre angesehen, bietet aber auch rechtliche Sicherheit für Investoren.
- *Was zu tun ist*: Führen Sie ein einwandfreies Protokoll, verstehen Sie den steuerlichen Wohnsitz und fürchten Sie sich nicht vor Transparenz.
Diese Veränderungen zielen darauf ab, digitale Vermögenswerte in das globale institutionelle System zu integrieren und den Markt transparenter und regulierter zu gestalten.