70% BITCOIN CRASH KOMMT? CRYPTOQUANT CEO SAGEN, EIN FAKTOR KÖNNTE ENTSCHEIDEN
Der jüngste Rückgang von Bitcoin wird von Analysten weniger als technischer Zusammenbruch und mehr als Liquiditätsverlangsamung betrachtet. Der CEO von CryptoQuant, Ki Young Ju, erklärte, dass die vorherige Rallye stark von stabilen Kapitalzuflüssen unterstützt wurde, aber dieser Fluss nun nachgelassen hat – was die Marktstruktur verändert und die Unsicherheit über die nächste Phase erhöht.
Laut Ki ist ein tiefgreifender Vollzyklus-Crash, ähnlich den früheren Bärenmärkten mit 70%, nicht garantiert. Er glaubt, dass ein solches Szenario wahrscheinlich von einer wesentlichen Bedingung abhängt: ob Strategy (ehemals MicroStrategy) von einem konstanten Bitcoin-Käufer zu einem großflächigen Verkäufer wechselt. Solange bedeutende Akteure der Akkumulation unterstützend bleiben, könnte die Wahrscheinlichkeit eines extremen Zusammenbruchs begrenzt bleiben.
Er hob auch hervor, dass die Realisierte Marktkapitalisierung von Bitcoin abgeflacht ist, was signalisiert, dass frisches Kapital nicht in das Ökosystem einfließt. Wenn die realisierte Marktkapitalisierung stagniert, während die Marktkapitalisierung sinkt, spiegelt dies typischerweise einen Mangel an bullischem Momentum wider, anstatt die Expansionsphase zu zeigen, die in starken Bullenmärkten zu sehen ist. Profitmitnahmen sind seit Monaten im Gange, aber ETF-Zuflüsse und Unternehmenskäufe haben zuvor Verkaufsdruck absorbiert und die Preise hoch gehalten.
Ein weiteres zentrales Anliegen ist die schrumpfende Liquidität von Stablecoins. Der Analyst von CryptoQuant, Darkfost, stellte fest, dass das Angebot an Stablecoins – oft als Maß für einsetzbares Krypto-Kapital verwendet – nach starkem Wachstum seit 2023 zu sinken begonnen hat. Die Austauschflussdaten deuten darauf hin, dass die Investoren defensiver werden, wobei Abflüsse auf ein vermindertes Risikoappetit im gesamten Markt hinweisen.
Trotz dieser Warnungen sehen Analysten noch keine Bestätigung eines Marktbodens. Statt eines plötzlichen Crashs erwarten viele eine verlängerte Seitwärtsphase, in der die Volatilität hoch bleibt, aber starke Aufwärtstrends Schwierigkeiten haben, sich ohne neue Käufer zu bilden. Für den Moment bleiben die Liquiditätsbedingungen und das Verhalten institutioneller Anleger die größten Variablen, die Bitcoins nächsten Schritt prägen.
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