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Wenn die Mehrheit „Crash“ ruft, macht Bitcoin oft etwas ganz anderes
Die letzten Wochen haben deutliche Rückgänge auf dem Kryptowährungsmarkt gebracht. Soziale Medien, Trading-Gruppen und Kommentare zu den Charts sind mit einer einzigen Botschaft überflutet: „Das ist erst der Anfang des Bärenmarktes“, „Bitcoin wird viel tiefer fallen“, „Zeit zum Shorten“.
Und genau in solchen Momenten macht der Markt oft einen Streich.
Die Geschichte von Bitcoin hat immer wieder gezeigt, dass, wenn die Erzählung extrem pessimistisch wird und die Mehrheit der Marktteilnehmer auf Rückgänge setzt, Raum für eine starke Bewegung in die entgegengesetzte Richtung entsteht. Das geschieht, weil Märkte nicht auf der Grundlage der Emotionen der Masse agieren – sondern auf der Grundlage von Liquidität.
Wenn eine riesige Anzahl von Menschen auf Rückgänge setzt, Short-Positionen eröffnet und aus Angst verkauft, werden gerade ihre Positionen zum Treibstoff für zukünftige Anstiege. Ein Impuls reicht aus: positive Nachrichten, ein technischer Ausbruch oder ein plötzlicher Kapitalzufluss, und es kommt zum Dominoeffekt – Short Squeeze.
Die aktuellen Rückgänge sehe ich eher als Phase der Akkumulation denn als Beginn eines langanhaltenden Bärenmarktes. Großes Kapital kauft sehr selten, wenn auf dem Markt Euphorie herrscht. Meistens geschieht dies, wenn Angst, Unsicherheit und Entmutigung dominieren.
Deshalb bin ich der Meinung, dass wir näher am Beginn der nächsten Aufwärtswelle sind als an ihrem Ende. Und das sind nicht unbedingt kleine Anstiege – sondern Bewegungen, die die Mehrheit des Marktes erneut überraschen werden.
Das bedeutet nicht, dass der Preis geradlinig steigen wird. Volatilität ist natürlich. Dennoch bleibt die langfristige Richtung von Bitcoin unverändert: die Adoption wächst, das Angebot ist begrenzt, und das institutionelle Interesse kehrt zyklisch zurück.
Das Paradox des Marktes ist einfach:
👉 Wenn die Mehrheit sich sicher ist, dass es Rückgänge gibt – ist es ratsam, auf Anstiege zu achten.
👉 Wenn die Mehrheit sich sicher ist, dass es Anstiege gibt – ist es ratsam, auf Korrekturen zu achten.
Ich persönlich bereite mich auf ein Szenario mit Anstiegen vor.
Das ist keine Finanzberatung – jeder ist für seine Entscheidungen selbst verantwortlich.