Insight Investment's Harry Jones hat in einem Bericht hervorgehoben, dass die aktuelle Markteagerness, Zinserhöhungen der Europäischen Zentralbank (EZB) in diesem Jahr einzupreisen, fehlgeleitet ist. Laut Jin10 schlägt Jones vor, dass diese Fehleinschätzung Handelsmöglichkeiten im Anleihemarkt der Eurozone schafft. Insight Investment erwartet, dass die EZB eher die Einlagenrate von 2% bis 2026 beibehalten wird, wobei die erste Zinserhöhung für 2027 erwartet wird.
Jones, ein Portfoliomanager, merkte an, dass, obwohl dies nicht ihre Kernannahme ist, die EZB Spielraum für weitere Zinssenkungen hat, falls erforderlich. Er wies jedoch darauf hin, dass die großangelegten fiskalischen Anreizmaßnahmen Deutschlands die Schwelle für Zinssenkungen erhöhen sollten, was die EZB möglicherweise dazu veranlasst, die Zinssätze unverändert zu lassen. Er fügte hinzu, dass Insight Investment weiterhin den kurzen Ende der Euro-Zinskurve genau beobachten wird, um aufkommende Chancen zu nutzen.
