Am 30. Januar 2026 kündigte Trump die Nominierung von Kevin Warsh an, um Jerome Powell als nächsten Vorsitzenden der Federal Reserve zu ersetzen.
Erstens, Kevin Warsh ist kein akademischer Ökonom, im Gegensatz zu früheren wie Bernanke oder Yellen.
Er war früher ein Führungskraft bei Morgan Stanley und wurde 2006 im Alter von 35 Jahren der jüngste Gouverneur in der Geschichte der Federal Reserve.
Sein Schwiegervater ist Ronald Lauder aus der Este Lauder Familie.
Das hat zwei Buffs gestapelt.
Erstens, Ronald Lauder ist Jude und Vorsitzender des World Jewish Congress.
Zwei, Ronald Lauder ist ein großer Geldgeber der Republikaner.
Was seine wirtschaftlichen Ansichten betrifft, ist es sehr interessant.
Waller wird historisch als hawkish angesehen: In den Jahren 2010-2011 kritisierte er stark Bernankes Quantitative Easing (QE)-Politik und äußerte Bedenken hinsichtlich Inflation und Vermögensblasen, was im völligen Gegensatz zu Trumps Wunsch nach "niedrigen Zinsen und einem schwachen Dollar" steht.
Kürzlich hat Waller, um Trumps Nominierung zu erhalten, eine Theorie über "Produktivitätsimpulse" vorgestellt. Er glaubt, dass die Verbreitung von KI-Technologien und Deregulierung zu einem Angebotsschock in den USA führen wird, weshalb die Inflation selbst bei starkem Wirtschaftswachstum gedrückt werden könnte. Er unterstützt eine Zinssenkung stark, was perfekt mit Trumps Forderungen übereinstimmt.
Im Vergleich zur Unsicherheit der Geldpolitik ist Wallers Haltung zur Finanzregulierung sehr klar und radikal. Er kritisiert langfristig das Dodd-Frank-Gesetz als zu umständlich, was den Kapitalfluss behindert. Sollte er ins Amt kommen, wird die Überprüfung von Fusionen offensichtlich lockerer sein. Dies wäre direkt positiv für die Aktien der Wall Street Banken.
Abgesehen von Waller ist der Hintergrund dieser Nominierung sehr subtil, denn während Waller nominiert wird, untersucht die Trump-Regierung Powell (in Bezug auf Renovierungskosten usw.) und übt mehrfach öffentlichen Druck aus.
Offensichtlich braucht Trump Loyalität. Ob Waller loyal genug ist, müssen wir abwarten.
Obwohl er nominiert wurde, ist Wallers Weg zur Macht nicht ohne Zweifel. Einige Republikaner im Senat (wie Thom Tillis+) haben bereits erklärt, dass sie die Bestätigung des neuen Vorsitzenden vor der Veröffentlichung der Untersuchungsergebnisse zu Powell behindern werden. Kürzlich veröffentlichte Dokumente zeigen, dass Wallers Name in Epsteins relevanten Listen auftaucht (obwohl es derzeit keine Beweise für Fehlverhalten gibt), was möglicherweise Ziel von Angriffen der Demokraten in der Anhörung werden könnte.
Ob die Ernennung von Waller als Vorsitzender der Federal Reserve für den Markt positiv oder negativ ist, hängt davon ab, ob er die bei der Nominierung geäußerte politische Richtung einhält.