#UK Die Behörden untersuchen einen großen Diebstahl von Kryptowährungen, bei dem ein Opfer 2,1 Millionen britische #pounds ($2,8 Millionen) an #Bitcoin an einen ausgeklügelten Betrug verloren hat. Laut einem Bericht von Cointelegraph gab sich der Betrüger als hochrangiger Polizeibeamter aus, um das Opfer zu täuschen, und nutzte Angst und Dringlichkeit aus, um Zugang zu privaten Wallet-Informationen zu erhalten.
Ein hochgradig zielgerichteter Angriff
Das Cybercrime-Team der Polizei von Nordwales bestätigte am Dienstag, dass es die Ermittlungen leitet und den Fall als einen „hochgradig zielgerichteten und fortschrittlichen Betrug“ beschreibt. Erste Erkenntnisse deuten darauf hin, dass das Opfer möglicherweise durch einen vorherigen Datenleck identifiziert wurde, was es ihm ermöglichte, einem so ausgeklügelten Schema ausgesetzt zu sein.
Der Betrug begann, als das Opfer von jemandem kontaktiert wurde, der behauptete, ein hochrangiger Strafverfolgungsbeamter zu sein. Der Nachahmer behauptete fälschlicherweise, dass eine Person im Besitz der Identifikationsdokumente des Opfers festgenommen worden war, was auf einen potenziellen Sicherheitskompromiss hindeutete. Unter diesem Vorwand drängte der Betrüger das Opfer, sofortige Maßnahmen zu ergreifen, um „ihre Vermögenswerte zu sichern.“
Wie die Bitcoin gestohlen wurde
In dem Glauben, dass die Anweisungen legitim waren, wurde das Opfer angewiesen, sich über einen bösartigen Link, der vom Betrüger bereitgestellt wurde, in seine Krypto-Kaltgeldbörse einzuloggen. Die gefälschte Website forderte das Opfer auf, die Seed-Phrase ihrer Brieftasche einzugeben - den Schlüssel zum vollständigen Kontozugang. Einmal eingegeben, gab die Information den Betrügern die vollständige Kontrolle über die Brieftasche, was es ihnen ermöglichte, den gesamten Betrag von 2,8 Millionen Dollar in Bitcoin abzuheben.
Polizeireaktion und Warnungen
Die Polizei von Nordwales arbeitet nun daran, die gestohlenen Gelder zurückzuverfolgen und festzustellen, ob die Angreifer identifiziert werden können. Die Einheit gab eine öffentliche Warnung heraus, in der betont wird, dass:
Die Polizei wird niemals unerwartet anrufen, um über Kryptowährungsanlagen zu sprechen.
Die Strafverfolgungsbehörden werden keine Maßnahmen in Bezug auf Kaltlagergeräte anfordern.
Jede verdächtige Kommunikation sollte sofort beendet werden, und der Empfänger sollte die Legitimität unabhängig überprüfen, indem er die Polizei direkt kontaktiert.
Der Fall verdeutlicht, wie selbst langfristige Krypto-Inhaber, die Kaltgeldbörsen verwenden, anfällig für fortschrittliche Methoden der sozialen Manipulation sein können.
Eine wachsende globale Bedrohung
Die Behörden betonten, dass Betrüger ihre Methoden ständig verfeinern und nicht nur unerfahrene Anleger, sondern auch erfahrene Inhaber ins Visier nehmen. In verwandten Warnungen hat das U.S. FBI kürzlich vor Kriminellen gewarnt, die sich als Mitarbeiter von Krypto-Börsen ausgeben, um Benutzer dazu zu bringen, Kontodaten zu teilen. Früher in diesem Jahr warnte das FBI auch vor dem Anstieg von KI-gestützten Deepfake-Betrügereien, einschließlich Sprachnachrichten, die hochrangige US-Beamte nachahmen, um Opfer zu manipulieren.
Outlook
Die Untersuchung des Falls in Nordwales verdeutlicht die Bedeutung der Wachsamkeit unter den Nutzern von Kryptowährungen. Wie die Strafverfolgungsbehörden warnen, sind der Schutz von Seed-Phrasen, die Überprüfung offizieller Mitteilungen und der Umgang mit unerwarteten Anrufen mit Misstrauen kritische Verteidigungen gegen eine neue Welle von raffinierten Betrügereien, die digitale Vermögenswerte ins Visier nehmen.

