Seit Jahrzehnten gelten niedrige Zinssätze als positiv — sie machen das Ausleihen günstiger und fördern das Wachstum. Aber laut jüngster Analyse können künstlich niedrige Sätze tatsächlich echten Reichtum zerstören und die Wirtschaft langfristig schädigen.
⚙️ 1. Die natürliche Rolle des Scheiterns in einer gesunden Wirtschaft
Eine starke Wirtschaft hängt von Misserfolg ab — ineffiziente Unternehmen sollten scheitern, damit Ressourcen zu besseren, produktiveren fließen können.
Wenn Kreditgeber Unternehmen, die nicht zurückzahlen können, den Kredit entziehen, schützt sich das System vor Verschwendung und hält die Vermögensschaffung nachhaltig.
In einem natürlichen Geldsystem sind Zinssätze selbstregulierend:
Wenn die Ersparnisse hoch sind, sinken die Zinssätze und fördern so die Investitionen.
Wenn die Ersparnisse niedrig sind, steigen die Zinssätze und ermutigen die Menschen, erneut zu sparen.
Dieser natürliche Zyklus hält das Gleichgewicht zwischen Ausgaben und Sparen aufrecht.
📉 2. Das Problem künstlich niedriger Zinssätze
Wenn Zentralbanken die Zinssätze künstlich steuern, senden sie falsche Signale an den Markt.
Niedrige Zinssätze machen es erscheinen als gäbe es reichlich Ersparnisse – daher geben alle mehr aus und leihen mehr auf.
In Wirklichkeit schrumpft der Pool echter Ersparnisse, und das Geld fließt in produktivitätslose Investitionen.
Das Ergebnis?
Kapital wird in Projekte mit niedrigen Renditen gedrängt, die die Inflation nicht übersteigen.
„Zombie-Unternehmen“ – Unternehmen, die normalerweise scheitern würden – überleben auf billigen Krediten und saugen Ressourcen und Produktivität auf.
Im Laufe der Zeit verliert die Kaufkraft an Wert und die Wirtschaft wird empfindlich.
🚨 3. Die aktuelle wirtschaftliche Realität
Wir befinden uns nun in einer neuen Ära leichter Geldpolitik:
Die Zinssätze sinken erneut.
Regierungen leihen stark aus.
Quantitative Lockerung steht erneut auf der Tagesordnung.
Dies erzeugt die Illusion von Wohlstand – doch sie basiert auf nachhaltigem Verschuldung und aufgeblähten Vermögenswerten. Experten warnen, dass dies Blasen fördern könnte, die noch größer sind als die der Dotcom-Ära.
💡 Die Schlussfolgerung
Wahres wirtschaftliches Wachstum erfordert echte Ersparnisse, echte Renditen und echte Verantwortlichkeit.
Wenn Scheitern verhindert und Verluste subventioniert werden, kann das System stabil erscheinen – doch unter der Oberfläche wird das Vermögen stillschweigend zerstört.
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