Hallo zusammen. Lassen Sie uns einige heiße Nachrichten aufschlüsseln, die deutlich zeigen, wie der Kampf zwischen traditioneller Finanzwirtschaft und der Krypto-Industrie um unsere finanzielle Zukunft tatsächlich aussieht.

Coinbase-CEO Brian Armstrong hat eine scharfe Warnung ausgesprochen. Er nannte die potenzielle Wiederbelebung der Diskussionen über den GENIUS Act – eines der Stablecoin-Gesetze – eine "rote Linie." Sein Hauptpunkt: Es geht hier nicht um Sicherheit; es ist ein Lobbyangriff von Banken auf ihre Wettbewerber.

Was ist der Kernkonflikt?

Derzeit verbietet das betreffende Gesetz Stablecoin-Emittenten (wie Unternehmen, die USDC ausgeben), Zinsen direkt an die Inhaber zu zahlen. Aber es gibt einen Ausweg: Krypto-Plattformen (wie Coinbase) oder andere Dritte können dies durch verschiedene Belohnungsprogramme tun.

Die Banken mögen das nicht. Warum? Es ist einfach:

  • Banken nehmen öffentliche Einlagen, parken einige Reserven bei der Fed und verdienen ~4%, zahlen den Kunden jedoch nahe 0% auf traditionelle Sparkonten.

  • Krypto-Plattformen, die Stablecoins verwenden, können es sich leisten, einen Teil dieser Rendite mit Nutzern zu teilen, indem sie diese "Belohnungen" anbieten.

Wie Max Avery von der Digital Ascension Group feststellt, lobbyieren Banken – unter dem Deckmantel von "Sicherheit" und "Schutz von Einlagen" – für Änderungen, die jegliche Belohnungen für Stablecoins verbieten würden, selbst solche, die über Plattformen angeboten werden. Mit anderen Worten, sie wollen der Branche diesen Wettbewerbsvorteil vollständig entziehen.

Armstrongs Haltung: Dies ist ein Krieg um die Zukunft der Finanzen

Armstrong spricht klare Worte:

  1. Er ist "beeindruckt" von der Dreistigkeit der Banklobby, die so offen versucht, den Wettbewerb durch den Kongress zu unterdrücken.

  2. Er glaubt, dass dies ein Angriff nicht nur auf Stablecoins, sondern auf die gesamte Fintech-Branche ist.

  3. Er gibt eine interessante Vorhersage: In ein paar Jahren werden die Banken selbst für die Möglichkeit lobbyieren, Zinsen auf Stablecoins zu zahlen, sobald sie das Potenzial verstehen. Daher ist ihr aktueller Kampf eine "100%ige Zeitverschwendung."

Das regulatorische Paradoxon

Die Ironie ist, dass während eine Gruppe von Gesetzgebern (unter dem Druck der Banken) versucht, Stablecoins einzuschränken, eine andere Gruppe Steuervergünstigungen für sie vorschlägt. Kürzlich hat eine Gruppe von Kongressabgeordneten einen Diskussionsentwurf eingebracht, um kleine, alltägliche Stablecoin-Zahlungen (bis zu $200) von der Kapitalertragssteuer zu befreien. Das Ziel ist es, ihre Nutzung als echte Zahlungsmethoden zu fördern.

Ein echter Kampf der Ideen findet in Washington statt: Einige sehen Stablecoins als Bedrohung, andere betrachten sie als Werkzeug für Innovation und finanzielle Inklusion.

Frage an dich:

Wer denkst du, wird letztendlich diesen Kampf gewinnen: Banken-Lobbyisten, die versuchen, den Status quo aufrechtzuerhalten, oder die Krypto-Industrie, die den Menschen eine echte Alternative und Rendite bietet? Und sind traditionelle Institutionen bereit, sich anzupassen, wie Armstrong vorhersagt?

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