Finanzminister Bessent warnt Trump: Die Ermittlung des Justizministeriums gegen Jerome Powell ist ein 'Chaos', das die Märkte gefährdet
Der Finanzminister Scott Bessent soll dem Präsidenten Trump gemeldet haben, dass die strafrechtliche Ermittlung des Justizministeriums gegen den Vorsitzenden der Federal Reserve, Jerome Powell, "ein Chaos" sei und negative Auswirkungen auf die Finanzmärkte haben könnte, berichtet Axios. Die Ermittlung, die Powell am Sonntag, den 11. Januar 2026, bestätigte, hat bereits zu Marktschwankungen geführt, da Besorgnis über politischen Einfluss auf die Unabhängigkeit der Fed besteht.
Wichtige Erkenntnisse
Markteinfluss: Nach Bekanntwerden der Ermittlung am Montag fiel der US-Dollar, während die Preise für Gold und Silber auf Rekordhöhen stiegen, da Anleger sicherere Anlageformen suchten.
Grund der Ermittlung: Die Ermittlung geht auf Powells Aussage vor dem Kongress im Juni 2025 zurück, in der es um die Renovierung der Fed-Zentrale im Wert von 2,5 Milliarden US-Dollar ging. Powell behauptet, die Ermittlung sei ein "Vorwand" für den Druck der Trump-Regierung, die Zinssätze zu senken.
Politische Reaktion: Ehemalige Fed-Vorsitzende, darunter Janet Yellen, sowie ehemalige Finanzminister veröffentlichten eine gemeinsame Erklärung, in der sie die Ermittlung als "beispiellose Versuchung" bezeichneten, die Unabhängigkeit der Fed zu untergraben. Yellen nannte die Lage "äußerst beunruhigend".
Powells Position: Die Maßnahme soll Powell nach Berichten "zurückgezogen" haben, was die Wahrscheinlichkeit erhöht, dass er bis zum Ende seiner Amtszeit als Mitglied des Fed-Rates im Januar 2028 verbleiben wird, selbst nach Ablauf seiner Amtszeit als Vorsitzender im Mai 2026.
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