Viele Regeln auf Blockchains sind "in den Verträgen festgeschrieben", das klingt hart, ist aber in Wirklichkeit weich: Denn die Regeln sind oft in einer Vielzahl von Bedingungen verstreut, ob sie letztendlich eingehalten werden, hängt von der Eigenverantwortung der Anwender, Einschränkungen im Frontend und nachträglicher Governance ab. Dusk verfolgt einen systemtechnischen Ansatz: Es zwingt dich dazu, die Regeln zuerst als eine Gruppe von gleichzeitig erfüllbaren oder widerlegbaren Beschränkungen zu formulieren, andernfalls können Transaktionen überhaupt nicht in den Prozess gelangen. Mit anderen Worten, Dusk akzeptiert nicht den Entwicklungsansatz "zuerst live gehen und dann die Regeln ergänzen"; es verwandelt Unklarheiten direkt in einen Transaktionskonstruktionsfehler.

Der am leichtesten unterschätzte Punkt hier ist die "Regel-Kombination". Regulierte Vermögenswerte sind keine einzelne Regel, sondern eine Ansammlung von Regeln: Sperrfristen, Positionsobergrenzen, Kontoberechtigungen, regionale Einschränkungen, spezifische Ereignisse, die Pausen auslösen... Auf normalen Blockchains werden diese Regeln oft in mehrere Entscheidungsstellen zerlegt, was zu Konflikten führt: Du hast in Vertrag A freigegeben, Vertrag B hat wieder blockiert; oder das Frontend hat blockiert, die Blockchain nicht. Was Dusk wirklich erreichen möchte, ist, dass diese Ansammlung von Regeln vor dem Eintreten der Transaktion zu einer konsistenten Menge wird: Entweder können sie zusammen bestehen und einen ausführbaren Pfad erzeugen, oder sie zeigen sofort Konflikte auf, sodass die Transaktion nicht konstruiert werden kann.

Dies führt zu einem sehr praktischen Ergebnis für Entwickler: Beim Schreiben von Verträgen auf Dusk ist nicht die Geschäftslogik, die am meisten Zeit in Anspruch nimmt, sondern das klare Formulieren der Regeln. Klarheit bedeutet nicht, Dokumente zu schreiben, sondern die Regeln in umsetzbare Randbedingungen zu zerlegen. Zum Beispiel ist die "Sperrfrist" nicht nur ein Satz, sondern ein Zustand, der abgerufen werden kann; die "Positionsobergrenze" ist nicht nur eine Aufforderung, sondern eine Bedingung, die vor einer Statusänderung geprüft wird; das "Stoppen des Handels" ist keine Ankündigung, sondern ein Schalter, der dazu führt, dass der Statusübertrag direkt fehlschlägt.

Daher achte ich bei der Bewertung der Reife von @dusk_foundation nicht darauf, wie viele Compliance-Erzählungen sie präsentieren, sondern darauf, ob sie die "Regelausdruck"-Angelegenheit in ein wiederverwendbares Konstrukt verwandelt haben: Haben die Entwickler eine feste Methode, um Regeln in die Sammlung von Beschränkungen zu integrieren, können Konflikte in der Regelkombination vor dem Eintreten der Transaktion aufgedeckt werden, und ist das Verhalten auf der Blockchain immer konsistent? Solange all dies erreicht wird, ist Dusk nicht nur ein Slogan von "Privatsphäre + Compliance", sondern ein System zur Regelumsetzung, das langfristig funktionieren kann.

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@Dusk