Die Analysten von JPMorgan sagen, dass der jüngste Anstieg der Netzwerkaktivität von Ethereum nach dem Fusaka-Upgrade möglicherweise von kurzer Dauer sein könnte. Während das Upgrade die Gebühren senkte und vorübergehend die Transaktionen und aktiven Adressen steigert, argumentiert die Bank, dass langjährige strukturelle Probleme weiterhin ungelöst bleiben.

Sie weisen auf die anhaltende Migration der Aktivität zu Layer-2-Netzwerken hin, wachsende Konkurrenz durch schnellere und günstigere Blockchains wie Solana und das Nachlassen spekulativer Treiber wie NFTs, ICOs und Memecoins. Darüber hinaus bewegt sich Kapital zunehmend zu anwendungsspezifischen Chains, was die Nutzung der Ethereum-Hauptkette verringert.

Diese Trends haben die Gebührengenerierung und Token-Ökonomie von Ethereum geschwächt, was zu weniger Gebührenverbrennung, einem steigenden zirkulierenden Angebot und einem Abwärtsdruck auf den Preis von ETH führt. JPMorgan stellt auch einen Rückgang des in ETH denominierten Gesamtwerts, der zwischen den jüngsten Upgrades gesperrt ist, fest.

Insgesamt ist JPMorgan skeptisch, dass der Aktivitätsanstieg von Fusaka nachhaltig sein wird und bleibt weniger optimistisch hinsichtlich ETH als hinsichtlich Bitcoin, während sie weiterhin mit anhaltenden Krypto-Zuflüssen rechnen, die hauptsächlich von institutionellen Investoren getrieben werden.