Die „unsichtbare Armut“, die wir ignoriert haben: Warum Kleinanleger on-chain niemals mit Großanlegern Schritt halten können?
In der Kryptowelt ist das Frustrierendste nicht, Geld zu verlieren, sondern **„Ich weiß, dass ich damit Geld verdienen kann, aber ich kann es nicht“. Ein einfaches Beispiel: On-Chain-Arbitrage. Jeder weiß, dass es eine risikofreie Arbitragemöglichkeit gibt, wenn die Einlagenzinssätze von Aave in die Höhe schießen oder wenn es Preisdifferenzen auf einer DEX gibt. Aber warum hast du nie Geld damit verdient? Weil es langsam ist, weil es teuer ist. Auf Ethereum entdeckst du eine Gelegenheit, initiierst einen Handel und wartest darauf, dass er verpackt wird. In der Zwischenzeit könnte eine Minute vergangen sein. Wenn dein Handel on-chain geht, wurde die Gelegenheit bereits von den Wissenschaftlern vollständig ausgeschöpft. Sogar, weil die Gasgebühren zu hoch sind, reicht der Gewinn aus der Preisdifferenz nicht aus, um die Transaktionsgebühren zu decken, wenn du nur ein paar tausend U als Kapital hast. Das ist die „Vermögensungleichheit auf der Kette“: Großanleger und Wissenschaftler nutzen leistungsstarke Werkzeuge, um Liquidität abzubauen, während Kleinanleger nur im Staub stehen.